Gerry Weber

Mit der Einführung einer neuen Management-Konsole können zukünftig alle MDE-Geräte in den Stores, Retail-Lägern und dem Logistikzentrum der Gerry Weber International AG zentral gesteuert und verwaltet werden

Erscheinungsdatum des Artikels: 02. März 2016

Bisher fand eine Verwaltung der MDE-Geräte, die in den Stores, Retail-Lägern und im Logistikzentrum von Gerry Weber verwendet werden, einzeln statt. Updates oder Statusabfragen der Geräte führten zu zeitintensivem, manuellen Aufwand. Mit der Einführung einer Management-Konsole, die alle Geräte zentral verwaltet, konnte der Aufwand um zwei Drittel reduziert werden. Durch die Zusammenarbeit mit einem IT-Partner nahm die Umsetzung nur wenige Wochen in Anspruch. Das Wichtigste an einem zentralen Management-Tool ist die zentralisierte und schnelle Versorgung der MDEGeräte mit Updates und Patches sowie den Zustand der Geräte einzusehen.

Die Management-Konsole übernimmt die Funktion der Inventarisierung und verwaltet die Geräte. Über die Management- Konsole lassen sich Software und Konfigurationen zeitgesteuert und direkt auf die Geräte verteilen. Ist eine Netzwerkverbindung vorhanden, können die Geräte visuell für den Support der Mitarbeiter ferngesteuert werden. Das sind die wesentlichen Merkmale des Systems. Ergänzend zum Vorteil der zentralen Verwaltung ist auch die Endkontrolle, die durch die Management-Konsole ermöglicht wird, ein wichtiger Aspekt. Die Statusberichte sind jederzeit abrufbar, Geräteausfälle werden frühzeitig erkannt.

 

Flexibel auf zukünftige Weiterentwicklungen ausgelegt

Den Anlass für die Aufschaltung der neuen Management- Konsole bildete das neue, 76.000 Quadratmeter große Logistikzentrum in unmittelbarer Nähe zur Gerry Weber Zentrale in Halle/Westfalen. In dem neuen Logistikzentrum des Modehändlers werden MDE-Geräte der Firma Motorola eingesetzt. In den Stores und Retail-Lägern waren zuvor ausschließlich Geräte der Firma Nordic ID im Einsatz.

Ein neues Device-Management, welches die Handhelds beider Hersteller verwaltet, musste eingeführt werden. Eine solche Konsole konnte durch den IT-Partner Sydesoft realisiert werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Partner wurden zahlreiche Ideen und Anforderungen von Gerry Weber aufgegriffen und implementiert.

 

1.000 Handhelds zu 90 Prozent RFID-basiert

Derzeit sind circa 1.000 Handhelds im Einsatz, verteilt auf knapp 600 Stores, die Zentrale in Halle/Westfalen, das Logistikzentrum im Ravenna-Park und vier Retail-Läger. 90 Prozent der Geräte verfügen über RFID-Komponenten, nur in der Logistik wird zusätzlich noch mit Barcode-Scannern gearbeitet. Die RFID-Geräte werden für Inventur, Umlagerungen und Beschreiben von RFID-Tags eingesetzt, Pläne für einen erweiterten Einsatz der Handhelds gebe es momentan nicht. Anders sieht es bei der Management-Konsole aus. Diese kann, je nach zukünftigen Anforderung, jederzeit individuell angepasst werden.

Quelle: http://www.rfid-im-blick.de/de/201603023167/mobile-device-management-bei-gerry-weber-enormer-zeitgewinn-bei-der-geraeteverwaltung.html
Erscheinungsdatum: 02. März 2016